Wie du starke Emotionen liebevoll entschärfst

„Warum reg ich mich immer so auf?“ Es bringt nichts, dich für deine Emotionen selbst zu verurteilen. Anstatt deine Wut, Frustration oder Traurigkeit neutral zu beobachten, bist du nur hart zu dir selbst wenn du dich dafür kritisierst.

Deine Emotionen sind dein natürliches Feedback auf das was dich gerade bewegt und du hast ein Recht darauf.

Deine Emotionen sind dein natürliches Feedback auf das was dich gerade bewegt und du hast ein Recht darauf sie zu erleben.

Manchmal kann es aber wirklich schwer sein den Stopp-Knopf zu finden.

Wenn du zu jenen gehörst die stark mitfühlen, schnell in eine Emotion springen – auch in Tränen – aber schwer wieder daraus herauskommen, dann hab ich eine wirksame Übung für dich.

Feel – Kiss – Flow

  1. Feel: Atme durch. Versuche die Emotion wie ein Beobachter in deinem Körper aufzuspüren. Spürst du sie im Hals, im Bauch oder im Brustraum? Wie fühlt es sich dort für dich an? Wenn du magst visualisiere sie als farbige Kugel.
  2. Kiss: Schicke deine Liebe, dein Mitgefühl, deine Akzeptanz dorthin. Liebevolle Küsse schickst du zu dieser Empfindung oder der visualisieren Kugel.
  3. Flow: Beobachte bewusst atmend, wie die Emotion unter deinem liebevollen Fokus nachlässt. Lasse die Empfindung abfließen oder stelle dir vor wie die Kugel davonfliegt.

Diese Übung aus dem tantrischen Buddhismus kannst du immer machen, wenn du dich von Emotionen übermannt fühlst. Probiere es einfach beim nächsten Mal aus.

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