Da sind die innerlichen Wogen hochgegangen. Du hast dich wieder einmal richtig geärgert. Es hat dich stark unter Druck gesetzt. Vielleicht sind auch Tränen geflossen. Fragst du dich, warum du machmal überreagierst und nur schwer aus dem dem Emotions-Bad wieder herauskommst? Im Nachhinein nervt dich dein Verhalten und möglicherweise verurteilst du dich sogar dafür.
Meiner Erfahrung nach sind Momente des Überreagierens Hinweise auf versteckte Emotionen, die dich weiterhin verletzen.
Emotionen sind ja nicht prinzipiell schlecht. Ohne sie könntest du keine Freude, keine Zuneigung oder Dankbarkeit fühlen. Sie sind eher Hinweise, ein Feedback deines Körpers zu einem Geschehnis. Ganz neutral betrachtet bedeutet das: Erkennen – Reagieren – Verarbeiten und Abhaken. Das passiert oftmals super schnell und unbemerkt.
Oft kommt es aber vor, dass du Emotionen in schwierigen Situationen nicht richtig verarbeiten kannst. Sie schlummern weiterhin in dir und bewirken, dass du in ähnlichen Situationen genau diese Emotion wieder fühlst. Ein Hinweis darauf, dass es hier etwas zu Reflektieren, etwas zu Tun gibt.
Altes Gewand, das du nicht mehr brauchst, mistest du wahrscheinlich irgendwann aus. Wieso nicht auch altes emotionales Gerümpel?
Übungen für dich
Wenn du neugierig geworden bist, wie du spielerisch mit deinen Emotionen umgehen kannst, habe ich zum Einstieg zwei Übungen für dich:
Wie du deine Emotionen liebevoll entschärfst
Die einfachste Abgrenzungsübung
Probiere es einfach aus! Und denk daran: Was du erkennst und weißt, kannst du auch ändern.
